Es ist 19.57 Uhr, als Jan Röttger die Bühne in der Elberfelder Uni-Halle am Samstagabend betritt, drei Minuten vor der eigentlich geplanten Zeit. Er hat seine Gitarre in der Hand. Das Instrument, mit welchem der Singer/Songwriter in den kommenden 15 Minuten das Publikum verzücken wird. Feuerzeuge werden hoch gehalten, das überwiegend junge Publikum zeigt sich von Röttgers Musik angetan.
Dabei ist der Ronsdorfer kein “Geheimtipp” mehr, sondern hat sich trotz seiner jungen Jahre zu einem der besten Musiker im Tal entwickelt. Beim Schüler-Rockfestival steht er zum ersten Mal auf der Bühne, war zuvor nur Zuschauer und war vom Erlebten vor Jahren nicht gerade begeistert: “Da war damals so eine Boyband da, die war nicht gut”, erzählt er. Die Veranstaltung an sich sei aber ein Sprungbrett: “Ich finde es gut, dass es so eine Gelegenheit für junge Musiker gibt.”
Respekt zollt Jan Röttger auch den Veranstaltern, dem Ronsdorfer Rockprojekt: “Es ist mutig, einen Headliner wie Max Prosa für das Schüler-Rockfestival zu wählen”, gibt er zu. Zu den Favoriten von Jan Röttger gehörte bei der 26. Auflage des Schülerrocks auch die erst 11-jährige Sängerin Lillith, die direkt vor ihm auf der Bühne stand. “Die ist echt super”, zeigt sich Röttger beeindruckt. [ weiterlesen » ]

BMC-Jubilare mit Vorsitzenden
Der Bergische Männerchor Ronsdorf blickte auf seiner Jahreshauptversammlung 2012 auf sein 60. Jahr zurück. Höhepunkt aus Sängersicht war das Jubiläumskonzert am 22. Oktober 2011 in der Erich-Fried-Gesamtschule Ronsdorf, das viele Chormusikliebhaber begeisterte. Auch mit der Beteiligung im September bei der “Nacht der Chöre” in der Historischen Stadthalle am Johannisberg in Wuppertal-Elberfeld gaben die Ronsdorfer Sänger ihre Visitenkarte ab. [ weiterlesen » ]

Podiumsdiskussion zum Bad
“Wir wissen, dass es rechts und links schönere Bäder gibt”, musste Lothar Nägelkrämer (CDU) in Richtung Cronenberg oder Remscheid anerkennen. Dennoch lohne sich seiner Meinung nach der Einsatz der Ronsdorfer für ihr Bandwirker-Bad: “Unsere Kinder sollen Schwimmen lernen, nicht Duschen oder Bus fahren”, ergänzte auch Ratsherr Alexander Schmidt (FDP) im Rahmen einer namhaft besetzten Podiumsdiskussion im Saal der evangelischen Gemeinde.
Zu dieser war auch mit Matthias Nocke der städtische Dezernent für Kultur, Schule und Sport nach Ronsdorf gekommen. “Es ist uns natürlich nicht leicht gefallen, uns von diesem Bad zu trennen”, gab er vor nur rund 130 Zuhörern zu Protokoll. Allerdings müsse die Stadt durch den Stärkungspakt Stadtfinanzen die “finanzwirtschaftliche Todesspirale anhalten” und sich unter anderem von Bädern trennen, zumal man diesbezüglich noch in einer “auskömmlichen Lage” sei: Die Landeshauptstadt Mainz habe beispielsweise nur ein einziges städtisches Bad.
Es sei ein „sehr ambitioniertes Vorhaben“, so Nocke, das Bandwirker-Bad mit einem Förderverein weiter zu betreiben. “Wir werden so lange durchhalten, wie es geht”, erklärte Bad-Geschäftsführer Thomas Heider. “Wir wollen das Unmögliche möglich machen!” [ weiterlesen » ]