Schüler rockten schneller als geplant
Es ist 19.57 Uhr, als Jan Röttger die Bühne in der Elberfelder Uni-Halle am Samstagabend betritt, drei Minuten vor der eigentlich geplanten Zeit. Er hat seine Gitarre in der Hand. Das Instrument, mit welchem der Singer/Songwriter in den kommenden 15 Minuten das Publikum verzücken wird. Feuerzeuge werden hoch gehalten, das überwiegend junge Publikum zeigt sich von Röttgers Musik angetan.
Dabei ist der Ronsdorfer kein “Geheimtipp” mehr, sondern hat sich trotz seiner jungen Jahre zu einem der besten Musiker im Tal entwickelt. Beim Schüler-Rockfestival steht er zum ersten Mal auf der Bühne, war zuvor nur Zuschauer und war vom Erlebten vor Jahren nicht gerade begeistert: “Da war damals so eine Boyband da, die war nicht gut”, erzählt er. Die Veranstaltung an sich sei aber ein Sprungbrett: “Ich finde es gut, dass es so eine Gelegenheit für junge Musiker gibt.”
Respekt zollt Jan Röttger auch den Veranstaltern, dem Ronsdorfer Rockprojekt: “Es ist mutig, einen Headliner wie Max Prosa für das Schüler-Rockfestival zu wählen”, gibt er zu. Zu den Favoriten von Jan Röttger gehörte bei der 26. Auflage des Schülerrocks auch die erst 11-jährige Sängerin Lillith, die direkt vor ihm auf der Bühne stand. “Die ist echt super”, zeigt sich Röttger beeindruckt. [ weiterlesen » ]


